Experten in dieser Ausgabe
Frank Koch ()
Florian Müller ()
Christian Mehrtens (Microsoft GmbH)
 

Unified Communications
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IT-DIRECTOR: Das klingt spannend, aber andere Anbieter treten mit den gleichen Argumenten auf dem Markt auf. Wo liegen die Alleinstellungsmerkmale der Microsoft- Lösung?

C. Mehrtens: Die Strategie vieler etablierter TK-Player besteht darin, vorhandene Technologien der TK-Anlagen im Zuge eines Faceliftings zu reproduzieren. Wir bringen dagegen neuen Wind in die Branche, denn unser Ansatz heißt Software. Softwarebasierende Kommunikationslösungen werden unsere Art zu kommunizieren so stark verändern, wie der Laptop im Vergleich zur Schreibmaschine das Schreiben revolutionierte. Es geht also nicht mehr wie bisher um die Integration unterschiedlicher Techniken, sondern um eine ganzheitliche Softwarelösung. Der User erhält ein viel persönlicheres Kommunikationserlebnis. In der Unified Communications-Welt kann er sich darauf konzentrieren, wie er mit anderen Menschen kommuniziert, ohne dass er sich Gedanken darüber macht, ob die unterschiedlichen Endgeräte überhaupt kompatibel sind. Aus Sicht der IT-Abteilung hat UC den Vorteil, dass bereits getätigte Investitionen in die IT-Infrastruktur wie etwa Active Directory oder Security- und Policy-Management direkt für das Kommunikations-Management genutzt werden können. Den ersten wichtigen Schritt dazu haben wir mit dem Microsoft Office Communication Server 2007 gemacht. Die Version R2 wird die oben genannten Funktionen erheblich erweitern.

IT-DIRECTOR: Welche Neuerungen werden das konkret sein?

C. Mehrtens: Zu den wichtigsten neuen Funktionen für eine flexiblere geschäftliche Kommunikation und eine verbesserte Verwaltung gehören:

  • Neue Telefonkonferenzmöglichkeiten erweitern die OCS-Konferenzfunktionen und ermöglichen Unternehmen den Verzicht auf kostenintensive Audio-Konferenz-Dienstleister. Anwender können zudem durch ein erweitertes Desktop Sharing ihre Benutzeroberfläche mit anderen teilen, Audiokonferenzen initiieren und mit Personen außerhalb der Organisation auf PC-, Macintosh- oder Linux-Plattform über eine web-basierte Schnittstelle kommunizieren.
  • Verbesserte Sprachfunktion und erweiterte Mobilität: Stellvertreter können Anrufe unkompliziert verwalten und weiterleiten sowie Konferenzen für andere Personen aufsetzen. Diese Funktionalitäten entsprechen den bekannten Chef-Sekretärinnen-Funktionen. Durch erweiterte mobile Funktionen können Anwender auf Nokia S40- und S60-, Motorola RAZR-, Blackberry- sowie Windows Mobile-Plattformen über Instant Messaging und Sprache von einem einheitlichen Client aus kommunizieren.
  • Neue Entwicklerwerkzeuge und Integrationsmöglichkeiten: Erweiterte APIs und die Visual Studio-Integration verbessern die Effizienz täglicher Geschäftsprozesse, indem sie Unternehmen ermöglichen, kommunikationsfähige Anwendungen zu entwickeln und in Geschäftsapplikationen einzubetten. Außerdem ermöglichen neue SIP Trunking-Funktionalitäten die IP-basierte Integration mit Netzwerkprovidern und IP-TK Anlagen.

Eine Übersicht der neuen Funktionalitäten des Office Communications Server 2007 R2 ist verfügbar unter:

 www.microsoft.com/communicationsserver



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