Die traditionellen Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben werden durch die Technologie in Frage gestellt. Die Kommunikationstechnik nimmt Einzug in das Privatleben, und Freundschaften sowie persönliche Ziele dringen in die Unternehmen ein. Die Begriffe „Struktur“ und „Chaos“ werden durch die Technologie neu definiert, und der lang gehegte Glaube an Grenzen zwischen persönlichem und öffentlichem Eigentum wird in Frage gestellt. Selbst Unternehmensgrenzen verschwimmen, da durch Fusionen und Übernahmen Branchen, Mitbewerber und die Einflussmodelle von Aktiengesellschaften und des privaten Beteiligungskapitals neu definiert werden.
Auf der einen Seite zwingen externe, wirtschaftliche Kräfte sowie Gesetze Unternehmen zu mehr Dynamik. Auf der anderen Seite verändert sie die Integrierte Welt von innen heraus. Es gibt keine gesetzlichen Vorschriften, die festlegen, welche Mitarbeiter angestellt werden oder wo sie angestellt werden. Keine Regelung gibt die Geschäftssprache eines Unternehmens vor. Es gibt kein Gesetz, das den Wert, den Mitarbeiter digitalen Inhalten zuweisen, neu definiert. Keine externe Kraft legt fest, welche Rollen ausgelagert und welche Rollen im Unternehmen bleiben. Die integrierte Welt ist eine Welt der Wahlmöglichkeiten: Eine Welt, die von der Unternehmensstrategie, den Einstellungen, den Arbeitsstilen und der Zusammenstellung der Mitarbeiter sowie vom Markt, in dem das Unternehmen tätig ist, geschaffen wird.
Das erfolgreiche Unternehmen findet Wege, die gegensätzlichen Stärken verschiedener Sichtweisen seiner Mitarbeiter und Kunden zu nutzen. Es hat die nötige Flexibilität und den notwendigen Unternehmergeist, um interne Richtlinien und Vorgehensweisen zu ändern, damit das Unternehmen besser in der Lage ist, neue Talente anzuziehen und zu binden, den maximalen Wert aus seinen Investitionen in Mitarbeiter und Infrastruktur zu ziehen und mit den verwischten Konventionsgrenzen umzugehen, die neue Innovationen fördern. Die Informationstechnologie spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, den integrierten Arbeitsplatz in eine funktionale Umgebung zu verwandeln, in der strategische Ziele erreicht werden. Die Microsoft® Corporation ist einzigartig positioniert, da sie Lösungen anbietet, mithilfe derer Unternehmen den Nutzen aus integrierten Arbeitsplätzen maximieren können. Dazu stellt sie Mitarbeitern Kommunikations-, Zusammenarbeits- und Analysetools zur Verfügung, mit denen sie Lücken schließen und die Unsicherheiten einer integrierten Welt überwinden können.
Der integrierte Arbeitsplatz wird durch folgende drei Haupteigenschaften charakterisiert:
Integrierte Arbeitskräfte. Demografisch gesehen weicht die Babyboom-Generation der Nachkriegszeit in Nordamerika, Europa und Japan langsam einer neuen, globalen Millenniums-Generation mit neuen Arbeitseinstellungen und neuen Technologien. Unternehmerisch gesehen führte die Ausgliederung von Kernkompetenzen bei vielen Unternehmen zu einer Auslagerung von Rollen, die in der Vergangenheit niemals denkbar gewesen wären. Im Ergebnis gibt es immer mehr Arbeitskräfte, die vorübergehend beschäftigt sind (Teilzeit, Zeitarbeit, freie Mitarbeiter, Berater).
Integrierte Arbeitsstile. Remotezugriff, mobile Geräte, virtuelle Gemeinschaften und andere von der Technik geschaffene Umgebungen fördern die Dezentralisierung von Unternehmen und Arbeitsplätzen. Der Ausgleich von Berufs- und Privatleben nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert bei den Ansprüchen an einen Arbeitsplatz und im Hinblick auf die Jobzufriedenheit ein. Mitglieder der Stammbelegschaft haben die Möglichkeit, später Eltern zu werden und gleichzeitig genügend Zeit für persönliche Beziehungen und private Interessen zu haben. Unternehmen, die den Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben fördern, werden für Arbeitnehmer attraktiv sein.
Integrierte Welt. Fließende Grenzen ermöglichen die Integration von neuen Partnern, neuen Logistiknetzwerken und neu übernommenen Firmen, um neue Weltmärkte zu erschließen und die Talente einer globalen Belegschaft zu nutzen.
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