Die Geschichte lehrt uns jedoch, dass wirtschaftliche Umwälzungsprozesse denjenigen, die in der Lage sind, sich trotz aktueller Schwierigkeiten nach vorn zu orientieren und Gelegenheiten zu erkennen, auch einmalige Chancen bieten. Unternehmen haben die Wahl, sich entweder zurückzuziehen oder sich auf Erfolg und eine führende Rolle vorzubereiten. Wenn sie sich für Letzteres entscheiden, können die aus schweren Kostenreduzierungsschlachten resultierenden Einsparungen für Infrastrukturverbesserungen, effizienter integrierte Abläufe und grundlegende Änderungen der Marktpräsenz und -positionierung genutzt werden, um auf diese Weise neue oder von Konkurrenten preisgegebene Nischen zu füllen.
Chancen in Zeiten wirtschaftlichen Umbruchs zu erkennen, heißt die Lehren der Geschichte für die Herausforderungen der Zukunft zu nutzen. Unternehmen in wirtschaftlich angespannten Zeiten zu ermuntern, sich bietende Chancen zu ergreifen, bedeutet nicht, die erheblichen Schwierigkeiten zu beschönigen, denen sie sich stellen müssen. Obwohl es schwierig ist, Aussagen über die Zukunft zu treffen, ist es wichtig, in Zeiten des Umbruchs einen Ausgleich für neue Einflüsse zu schaffen. Denn Ausgewogenheit ist immer von großer Wichtigkeit. Unternehmen, die es schaffen, kurzfristige Probleme und Schwierigkeiten mit längerfristigen Aussichten in Einklang zu bringen, sind für den Erfolg gerüstet, sobald sich die Märkte beruhigen. Diejenigen, die hingegen jegliches Risiko scheuen, verlieren, während sich die Welt neu erfindet, schnell an Relevanz.
Wirtschaftliche Umbruchsphasen sind keine Seltenheit. Bei Kommunikationswegen, die gleichzeitig mehr Offenheit und mehr Integration bieten, automatisiertem Handel und einer globalisierten Wirtschaft, ist es wahrscheinlich, dass wirtschaftliche Turbulenzen wie die aktuelle in Zukunft häufiger auftreten werden. Unternehmen und Verbraucher müssen sich auf längere Phasen des Umschwungs und kürzere Zyklen der Stabilität einstellen. Unabhängig von dem Takt, den die Wirtschaft vorgibt, wird das Ergebnis eine anhaltende Unbeständigkeit und die Notwendigkeit zur Anpassung an Veränderungen wichtiger Bestandteil einer jeden erfolgreichen Geschäftsstrategie sein.
Beim Entwickeln einer Strategie ist es von unschätzbarem Wert, ein Rahmenwerk zu nutzen, das bei der Orientierung im wirtschaftlichen Umfeld behilflich ist.„Die Geschäftswelt von heute“ wurde mit dem Ziel entwickelt, Kategorien des Wandels und der Veränderung zu definieren und ihre Schnittstellen aufzuzeigen. Dieser Orientierungsrahmen befasst sich mit den folgenden Themenstellungen:
- Externe Dynamik: Ereignisse und Faktoren, auf die Unternehmen keinen oder nur geringen Einfluss haben, z. B. veränderte Auflagen, politische Unruhen, Epidemien und wirtschaftliche Abschwünge.
- Integrierte Welt: Der Charakter des Unternehmens, der zusammen mit den Entwicklungen außerhalb des Unternehmens erschaffen wurde, darunter die Zusammensetzung der Belegschaft, die Mischung aus Verbraucher- und Unternehmenstechnologie und die Mischung der Kulturen, die sich aus der Globalisierung sowie Fusionen und Übernahmen ergeben.
- Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Komplexität: Angesichts der ständig steigenden Masse sowohl strukturierter als auch unstrukturierter Daten müssen Unternehmen beginnen, Technologien, d. h. Algorithmen und soziale Systeme, als Mittel zur Gewinnung von Erkenntnissen zu begreifen.
- Strategische IT: Engere Anbindung von IT und Unternehmen zur Entwicklung einer – technologiegestützten – Strategie, die einen klar umrissenen Wettbewerbsvorteil einbringt.
Wirtschaftliche Umbrüche können die grundlegenden Annahmen, auf denen die Existenz und Geschäftstätigkeit von Unternehmen basiert, ins Wanken bringen. In einer eng miteinander verflochtenen Wirtschaft breiten sich Risiken über die Netzwerke vom Zentrum zur Peripherie aus, sodass selbst „Unbeteiligte“ in das Netz der Unwägbarkeiten geraten können. Strukturelle Krisen in einem Sektor können potentiell die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen, den Konsum dämpfen oder unternehmerische Aktivitäten in anderen Sektoren einschränken.
Die Chance suchen inmitten des Sturms. Selbst in angespannten wirtschaftlichen Zeiten sind Chancen vorhanden. Sie sind jedoch ungleichmäßig verteilt. Wirtschaftliche Instabilität bedeutet nicht zwangsläufig einen Rückzug aus der Technologie, möglicherweise ist es jedoch erforderlich, die Grenzen neu zu ziehen bzw. flexibler zu gestalten. Business Intelligence (BI) und integrierte Kommunikationstechnologien können dazu beitragen, Änderungen im Verhalten von Verbrauchern und Märkten schnell aufzuzeigen. Diese Technologien können darüber hinaus die Reichweite eines Unternehmens erhöhen und so die Kundenbindung auch in ungewissen Zeiten aufrechterhalten.
Veränderung ist niemals eindimensional. Wenn ein Thema besonders in den Vordergrund rückt, können dadurch andere Änderungen aus dem Blickpunkt geraten. Die Verfügbarkeit von Krediten könnte beispielsweise eine Zeit lang Bedenken über die Preisentwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten verschleiern. Ebenso könnten sich verändernde Geschäftsmodelle in einem Sektor bestehende rechtliche Bedenken in den Hintergrund drängen. Unternehmen, die eine möglichst große Zahl von grundlegenden Faktoren berücksichtigen, sind in der Lage, hinter sich bietenden Chancen eine Systematik zu erkennen, die denjenigen, die sich von Einzelfaktoren ablenken lassen, verschlossen bleibt.
Wenn sich alles im Fluss befindet – von der Zusammensetzung der Belegschaft bis hin zur Kultur des Unternehmens – und dadurch neue unternehmerische Realitäten geschaffen werden, dann werden diese verschwimmenden Grenzen in wirtschaftlichen Umbruchszeiten noch zusätzlich aufgeweicht. Andererseits könnte ein Rückzug hinter vertraute Grenzlinien zu einer neuen Inflexibilität führen.
Vom Outsourcing zum Smartsourcing. In einer angespannten wirtschaftlichen Situation kann es zu einer Abwärtsentwicklung von Löhnen und Gehältern kommen, was den lokalen Arbeitsmarkt wieder wettbewerbsfähig macht und die Kosten für die Produktion vor Ort attraktiver gestaltet – insbesondere, wenn die Risiken, die Kosten der Distanz insgesamt und die Komplexität sprachlicher und kultureller Unterschiede, die bei betrieblichen Auslagerungen normalerweise unvermeidbar sind, in Betracht gezogen werden. Virtuelle Unternehmen bleiben davon unberührt. Der Standort ihrer Geschäftspartner könnte sich jedoch ändern, deren Anzahl stärker eingegrenzt und die Geschäftsbeziehungen enger geführt werden.
Das Gebot des Generationengemischs. In Bezug auf die Belegschaft kann eine wirtschaftlich instabile Lage dazu führen, dass erfahrene Mitarbeiter zugunsten jüngerer, kostengünstigerer Mitarbeiter entlassen werden, wodurch das in vielen Branchen anzutreffende Problem eines mangelnden Wissenstransfers nur noch verschärft wird. Je mehr sich die alternde Belegschaft auf das Pensionsalter zu bewegt, um so wichtiger wird es, dass die erfahrenen Arbeitskräfte ihr Wissen an die jungen, technisch versierten Mitarbeiter weitergeben. Eine Verzögerung dieses Wissenstransfers kann vollständig unabhängig von externen wirtschaftlichen Entwicklungen zu Problemen mit der unternehmerischen Kontinuität führen. Wirtschaftlich unsichere Zeiten bedeuten aber auch, dass ältere Mitarbeiter die geplante Pensionierung möglicherweise verschieben und jüngere Mitarbeiter einen vorgesehenen Wechsel zurückstellen. Durch diese Veränderungen wird für das Management das Gebot einer motivierten und integrierten, altersmäßig gemischten Belegschaft umso wichtiger.
Verringerte Belegschaften können zu betrieblichen Einschränkungen führen. Wirtschaftliche Instabilitäten können zu Einschränkungen der betrieblichen Funktionen führen, wenn Unternehmen die Belegschaft verringern, Geschäftsbereiche schließen oder die Produktion aufgrund fallender Nachfrage drosseln.
Die Vermischung von Privat- und Berufsleben als Wettbewerbsvorteil. Die Vermischung von Privat- und Berufsleben wird auch weiterhin zu Spannungen am Arbeitsplatz führen. Unter normalen Umständen oft freiwillig geschehen, kann sie in wirtschaftlich angespannten Zeiten leicht zur Notwendigkeit werden. Eine robuste Infrastruktur, die die notwendige Arbeit außerhalb des eng umgrenzten Arbeitsplatzes unterstützt, trägt jedoch auch den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter Rechnung. Sie schafft darüber hinaus die Grundlage einer zunehmend virtuell arbeitenden Belegschaft, da Zeitarbeiter die Rollen von vormals festangestellten Mitarbeitern übernehmen können.
Integration beschleunigt den Lernprozess. Trotz der sich manchmal schwierig gestaltenden Integration unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Anschauungen kann die integrierte Welt da, wo Generationen, Kulturen und Unternehmen aufeinander treffen, in punkto Lernen, Innovation und unternehmerische Führung auf hervorragende Ergebnisse verweisen. Diese Fusion kann sich in der Zukunft als entscheidend erweisen. Der Einsatz von Technologien, die die Kluft zwischen unterschiedlichen Gruppen zu überbrücken helfen und dazu beitragen, zu informieren und Ressentiments zu zerstreuen, statt sie anzuheizen, wird von zentraler Bedeutung sein. Durch den Einsatz sozialer Netzwerke innerhalb und außerhalb von Unternehmen ergeben sich neue Formen der Absicherung, sowohl für den Einzelnen als auch für Unternehmen.
Die Auswirkungen globaler Finanzinstrumente, integrierter Logistiknetzwerke, politischer Beziehungen, des Umgangs mit den natürlichen Ressourcen und des Klimawandels sind derart komplex und miteinander verzahnt, dass einzelne Personen oder Unternehmen nicht mehr in der Lage sind, die Beziehungen zwischen Investition und Risiko umfassend abzuschätzen. Die Unsicherheit über die letztendlichen Auswirkungen all dieser Faktoren kann zu steigenden Kosten für die Informationstechnologie und andere Geschäftssysteme führen und diese darüber hinaus anfälliger machen.
Die Daten, die uns bei der Bewältigung von Umbrüchen und Veränderungen unterstützen, liegen in zwei unterschiedlichen Formen vor: strukturiert und unstrukturiert. Strukturierte Daten befinden sich meistens in Datenbanken und können genutzt werden, um sich veränderndes Verbraucherverhalten, Veränderungen auf Kapital-, Arbeits- und Rohstoffmärkten oder den aktuellen Status betrieblicher Abläufe zu analysieren. Unstrukturierte Daten, also die Informationen, die typischerweise in Form von Blogs, E-Mails, Wikis und anderen persönlichen oder kollaborativ genutzten Quellen außerhalb von formalen Datenbanken vorliegen, gewähren uns Einblicke in Marktfaktoren und das Verhalten und die Wahrnehmung von Kunden.
Aus Feedbackschleifen lernen. Die Bedeutung strukturierter Daten darf nicht überbewertet werden. In angespannten wirtschaftlichen Zeiten werden Entscheidungen, die auf „echten“ Daten basieren, durch Meinungen, Gefühle und Feedbackschleifen verschärft oder verstärkt. Darüber auf dem Laufenden zu bleiben, was Menschen denken, wahrnehmen und fühlen, ist nicht nur in unsicheren Zeiten, sondern auch in Zeiten des Wohlstands von großer Bedeutung, da es die Kombination unterschiedlicher Datenquellen ist, die einem Unternehmen Einblicke gewähren kann.
In wirtschaftlich unruhigen Zeiten müssen sich Unternehmen darauf konzentrieren, ihre Datenquellen und die Beziehungen zwischen diesen Quellen zu analysieren. Neben einem tiefgreifenden Verständnis der wirtschaftlichen Gesundheit gilt es, Informationen intern auf offene Art und Weise auszutauschen und informelle soziale Netzwerke dazu zu nutzen, die emotionale Gesundheit eines Unternehmens zu beurteilen.
Führungskräfte in die Lage versetzen, Einblicke zu fördern. In einem angespannten wirtschaftlichen Klima orientieren sich Verbraucher und Mitarbeiter an wirtschaftlichen Führungskräften. Die Beziehung zwischen Verbrauchern und Unternehmen ist sehr komplex. Wenn Führungskräfte selbstbewusst auf geschäftliche Herausforderungen reagieren, tun dies auch Mitarbeiter und Kunden und es entsteht ein positiver Rückkoppelungseffekt, den die Unternehmen nutzen können, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen.
Signal und Rauschen trennen. In vielen Fällen werden Unternehmen mit Komplexität konfrontiert. Die Globalisierung, Auflagen und eine Vielzahl anderer externer Faktoren schaffen voneinander abhängige Informationszusammenhänge, in denen die Orientierung häufig nicht leicht ist. Unternehmen erzeugen in ihrem Eifer, diese Art von Problemen zu bewältigen, oft zusätzlich ihre eigene Komplexität, indem sie Prozesse und Funktionen unnötig vervielfachen.
Ist die Quelle der Komplexität intern im Unternehmen zu suchen, dann sollte die Analyse der Geschäftsprozesse zu einer Optimierung der betrieblichen Abläufe führen. Diese Erkenntnis beeinflusst oft maßgeblich die unmittelbare Reaktion auf wirtschaftliche Krisensituationen. Wenn die Komplexität extern ist, also die Märkte wirklich global und die Auflagen komplex sind, die Nachfrage sich zu verändern beginnt und Gerüchte und Anspielungen die Markt- und Ergebniserwartungen überschatten, dann können die durch Systeme und kollaboratives Feedback gewonnenen Erkenntnisse einem Unternehmen dabei helfen, Krisensituationen zu meistern, sich neu aufzustellen und auf die veränderte wirtschaftliche Situation zu reagieren, ohne von seiner Strategie abzuweichen. Für Unternehmen, Manager und Mitarbeiter ist hierbei wichtig, unterschiedliche und aussagekräftige Informationsquellen zu identifizieren, die aus ihnen gewonnenen Erkenntnisse einfließen zu lassen und Feedbackschleifen in strategische Entscheidungen zu integrieren, sodass diese auf Grundlage von Tatsachen und nicht auf Grundlage von Annahmen gefällt werden.
Vertrauen schaffen durch Transparenz. In turbulenten Zeiten ändern sich die Regeln, das heißt jedoch nicht zwangsläufig, dass auch eine neue Strategie gefunden werden muss. Am ehesten ist in solchen Zeiten eine Wiederbesinnung auf schlanke und flexible geschäftliche Abläufe gefordert, gestützt auf interne Quellen, die auf Verbesserungs-möglichkeiten untersucht werden, sowie auf externe Quellen, die vor sich verschärfenden Wettbewerbssituationen und Auflagen warnen und auf neue Marktchancen aufmerksam machen. Vertrauen entsteht durch Beständigkeit und offene Kommunikation. In wirtschaftlichen Krisenzeiten tragen Unternehmen, die ihre Erkenntnisse nutzen, um angesichts der bevorstehenden Veränderungen rationale Entscheidungen zu treffen, zur Markterholung bei, statt die Instabilität noch zu vergrößern
Um auf externe Änderungen angemessen zu reagieren, die Komplexität interner betrieblicher Entscheidungen zu bewältigen oder Erkenntnisse aus Daten und sozialen Interaktionen abzuleiten, müssen IT-Abteilungen Geschäftziele schnell, koordiniert und effektiv umsetzen.
Kostenverwaltung und innerbetriebliche Leistungspotenziale. Zwei der wichtigen Aufgaben von IT-Abteilungen in angespannten wirtschaftlichen Situationen sind die Eindämmung der Kosten und die Aufdeckung von Leistungspotenzialen. Der effektive Einsatz von Technologie, die bereits Eigentum eines Unternehmens ist, kann den Ertrag steigern, z. B. durch Reduzierung der Prozessmanagementkosten, die effektive Einhaltung der Vorschriften und effiziente betriebliche Abläufe. Kostenverwaltung und Leistungspotenziale sollten aber nicht den einzigen Schwerpunkt bilden. Durch die Freisetzung von Cashflows durch die Aktivierung von Leistungspotenzialen können Geldmittel für andere Investitionen zur Verfügung gestellt werden.
Menschen sind entscheidend für betriebliche Höchstleistungen. In wirtschaftlich angespannten Zeiten kommt es oft zu reflexartigen Kosteneinsparungen zu Lasten zukünftiger Flexibilität. Das Freisetzen von Arbeitskräften ist einfacher, als Prozesse neu zu erfinden, und die Kostenersparnisse lassen sich schneller realisieren. Wenn sich Unternehmen dann aber auf ihren unternehmerischen Auftrag konzentrieren, stellen sie fest, dass es die einzigartige Kombination aus Menschen, Prozessen, Technologien und der Arbeitsumgebung ist, die ihr Geschäft ausmacht, wobei der Erfolg der Prozess- und Arbeitsumgebung sehr stark von den Lernprozessen und der Kultur des Unternehmens abhängt. Das bedeutet aber, dass die Mitarbeiter positiv gestimmt bleiben und das Gefühl haben müssen, dass sie für die Umsetzung der Strategie relevant sind.
Bessere Prozesse zur Verfügung stellen. Den Fokus auf die Mitarbeiter zu richten, bedeutet nicht, dass alle schmerzhaften Personalentscheidung vermieden werden können. Vielmehr müssen diese konsequent zu Ende zu gedacht werden. Von Menschen getroffene Entscheidungen werden oft durch ineffektive Systeme behindert, die sich in Zeiten ökonomischen Wachstums unkontrolliert ausgebreitet haben und begabte, leistungsfähige Mitarbeiter nun dazu zwingen, Abläufe zu koordinieren, anstatt sich einzubringen. In Zeiten einer angespannten Wirtschaftslage sollten kreative Köpfe ihr Talent darauf konzentrieren können, die Veränderungen zu bewältigen und das Unternehmen auf den nächsten wirtschaftlichen Aufschwung vorzubereiten. Das Investitionsinteresse sollte sich folglich nicht ausschließlich auf schnelle Kosteneinsparungen richten. Es sollte ebenfalls breit gestreute Investitionen in Prozesse und Funktionen berücksichtigen, die durch die Rationalisierung von Systemen innerhalb des strategischen Zusammenhangs die Gesamtkosten reduzieren und diese Systeme auf einen zukünftigen Erfolg vorbereiten. Wie bereits erwähnt ist bei vielen Unternehmen ein Teil der Komplexität hausgemacht. Eine Möglichkeit, die Komplexität zu reduzieren, besteht im Einsatz einer rationalisierten IT-Plattform, die in der Lage ist, Wissen und Erfahrung der Mitarbeiter in sehr fein abgestimmte Systeme umzuwandeln, die eine robuste Automatisierung und adaptive, sichere Kollaborations-umgebungen zur Vereinfachung von Lern- und Feedbackprozessen bieten.
Jetzt neu aufstellen und rasch davon profitieren. Solides Management, rationalisierte Systeme und eine robuste Infrastruktur bilden das Herzstück der Unternehmen, die im nächsten konjunkturellen Aufschwung erfolgreich sein werden. Unternehmen sollten die Informationstechnologie auch als Möglichkeit für neue Angebote, neue Kanäle für Kundenbeziehungen und sogar neue Umsatzquellen betrachten, die sich auf Systemkompetenz und betriebliches Fachwissen stützen. Wirtschaftlicher Erfolg lässt sich nicht einfach durch Desinvestition erreichen. Wenn Unternehmen gezwungen sind, mit weniger Mitteln mehr zu erreichen, benötigen sie Software und Informationssysteme, die ihre betrieblichen Funktionen beschleunigen, die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter und Partner potenzieren und die Genauigkeit der Informationen, durch die sie die Welt interpretieren, erhöhen. Eines kann sicher vorausgesagt werden: Wenn die Wirtschaft erst einmal wieder an Fahrt aufnimmt, werden Zauderer das Nachsehen haben.